Filigrane Feinheiten >

Die Liebe zum Detail

 

Nach meinem Studium habe ich mehrere Jahre als Colour & Trim Designerin für große Automobilkonzerne gearbeitet – in den sehr zukunftsorientierten Bereichen Advanced Design, Showcars, Konzeptfahrzeuge und Sondermodelle – zuletzt im Luxus-Segment der Branche.

Es wird in diesem Design-Bereich mit einer Vielfalt an sowohl experimentellen als auch hochinnovativen und exklusiven Materialien aller Art gearbeitet.

Die Tätigkeit als Colour & Trim Designer umfasst ganzheitliche kreative Konzepte – dabei liegt bei dieser Arbeit der Fokus jedoch ganz besonders auf dem Detail. Es geht um feinste Abstimmungen von Farbnuancen, Strukturen, Glanzgraden und zierlichsten Elementen. Auch was die Haptik, Stilistik, Applikationen, Formen, Grafiken und Schriftarten anbelangt, ist mit einem sensiblen, ästhetischen Feingespür eine höchst präzise Auswahl zu treffen.

Inspiriert und geprägt durch mein Studium und meinen Beruf, begleitet mich diese Detailverliebtheit stark durch mein Leben. Gepaart mit dem Drang, etwas Eigenes zu erschaffen, wo eine eigene Handschrift einfließen kann. Filigrane Einzelstücke mit einem persönlichen Charakter, die dem Betrachter kleine Botschaften senden, ihn zum Nachdenken bringen – und vor allem zum Träumen.

Detailaufnahme Objekt „BEGEGNUNG“ – feingebürsteter Edelstahl, Glas-Spiegel, Draht, Miniaturfiguren.

 

Feinheiten „heutzutage“

 

Meiner Meinung nach wird es heutzutage immer wichtiger, Wert auf Feinheiten zu legen. Feinheiten sind kleine Kostbarkeiten, die das zwischenmenschliche Dasein sehr wertvoll machen können. Das Handeln mit Feingefühl in Bezug auf Sprache, Schrift und unsere zwischenmenschlichen Gesten bringt eine Wertschätzung entgegen. Es sind einfach die Zwischentöne, die die Musik machen.

Unsere Natur ist das Filigranste, was es gibt. Eine sensible Wahl von Farbe, Form, Material und ein ästhetisches Zusammenspiel dieser Elemente lassen Naturlandschaften, Städte und Räume authentisch und hochwertig wirken und unterstreichen deren ursprünglichen Charakter und ihre Persönlichkeit.

Je mehr der Fokus auch auf die Feinheiten gerichtet wird, desto eher entsteht ein harmonisches Ganzes. Ganz besonders auch in der „BEGEGNUNG“ mit Anderen – die Fotos zeigen ein MILLE FIABE Objekt mit gleichnamigem Titel.

Hier eine philosophische Interpretation:

„Auf bemooster Lichtung im Mondschein wird er einsamer Zeuge eines wundersamen Ereignisses. Weltoffenes Schwarz trifft auf beseeltes Weiß – der Smoking sich am Gegenüber wiederfindet. Dem eigentlich Fremden doch auf unleugbare Stärke so tief verbunden – ein Aufeinandertreffen auf der Brücke der Erkenntnis.“ (Objekt-Text: Julia Dauses / Katrin Ruoffner)

Die Auslegung der Szenarien liegt natürlich stets im Auge jedes einzelnen Betrachters.